WTTV – Bezirk Arnsberg

Schiedsrichterausschuss

Die Coaching-Regel

Stand: 01. September 2016

Der Bundestag des DTTB hat in seiner Sitzung am 21./22. November 2015 folgende Regelung beschlossen:

 WO A 2 Absatz 2

Zwischen den Ballwechseln ist es den Personen, die am Spielraum (der Box) zugelassen sind, erlaubt, verbale und optische Coaching-Hinweise zu geben.

„Am Spielraum zugelassene Personen“ sind im Mannschaftskampf die Personen, die üblicherweise auf der Mannschaftsbank sitzen (übrige Spieler, Coach, etwaige weitere Offizielle des Vereins; maximal doppelte Anzahl Personen wie die Sollstärke einer Mannschaft).

 Im Rahmen der Coaching-Regel sind folgende Handlungsweisen erlaubt:
 Alle Personen auf der Mannschaftsbank sind berechtigt, optische und verbale Hinweise zwischen den Ballwechseln in jedem Satz zu geben.
 Alle Personen auf der Mannschaftsbank sind berechtigt, in den Satzpausen zu beraten (wie bisher).

 

Folgende Handlungsweisen sind nicht erlaubt:

 Die Personen auf der Mannschaftbank geben optische oder verbale Hinweise während eines Ballwechsels.
 Der Spieler antwortet auf den Beratungshinweis seines Beraters zwischen zwei Ballwechseln, es beginnt ein Dialog.
 Der Spieler geht bewusst auf seinen Berater zu, um Hinweise einzuholen, z.B. durch Treten des Balles in Richtung Berater (Verzögerung des Spiels).
 Die Personen auf der Mannschaftsbank geben Hinweise an den Gegner ihres Spielers. 

Die Coaching-Regel gilt für alle Spielklassen.

Die Coaching-Regel gilt auch für alle Individual-Wettbewerbe. Hier allerdings nur für den benannten Berater.

 Die Regelung des Time-Outs gilt weiterhin.

 Wenn bei den Spielen Oberschiedsrichter und Schiedsrichter am Tisch eingesetzt sind, wird es bei der Umsetzung der Coaching-Regel keine Schwierigkeiten geben.

 Anders sieht die Angelegenheit wohl bei den Spielen ohne den Einsatz von geprüften Schiedsrichtern aus. Dies ist im Bereich des WTTV in der Regel bei allen Spielen bis zur NRW-Liga der Fall. Hier sind die Mannschaftsführer gefordert, für die Einhaltung der Coaching-Regel zu sorgen. Wenn bei Verstößen keine Einigung erzielt werden kann, sollte dies im Spielbericht vermerkt werden. Der Spielleiter wird dann weitere Maßnahmen wie z.B. Belehrung der gegnerischen Mannschaft treffen. Bei mehreren Beschwerden über eine Mannschaft ist auch die Anordnung einer Verbandsaufsicht im Benehmen mit dem zuständigen Sportwart möglich.

Peter Geiger

Bezirksschiedsrichterobmann

 

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